Pressespiegel
Öfter als vermutet berichten Österreichs Print- und Online-Medien über erdwissenschaftliche Themen. Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle Meldungen.
Zwei Menschenarten existierten zeitgleich
In Äthiopien haben Forschende 3,4 Mio. Jahre alte Fossilien von Kieferknochen entdeckt. Sie werden einer Menschenart zugeordnet, die parallel zum berühmten Frühmenschen Lucy gelebt haben dürfte. Das nährt Zweifel, ob Lucy eine direkte Vorfahrin des Menschen ist.
https://science.orf.at/stories/3233096/
(ORF, 27.11.2025)
Drei Millionen Jahre alte Gebeine erzählen Überraschendes von menschlicher Koexistenz
Neue Funde ergänzen das Bild einer umstrittenen Australopithecus-Spezies, die in Äthiopien entdeckt wurde. Dabei spielen Füße und Zähne eine große Rolle
https://www.derstandard.at/story/3000000298101/
(Der Standard, 26.11.2025)
Erstmals Steinkorallen auf Manganknollen entdeckt
In den Tiefen des Pazifiks hat ein Forschungsteam erstmals eine Steinkorallenart entdeckt, die auf Manganknollen wächst. Weil die mineralreichen Gesteinsbrocken aber das Interesse der Industrie geweckt haben, könnte die Korallenart durch Tiefseebergbau gefährdet sein
https://science.orf.at/stories/3233067/
(ORF, 25.11.2025)
Vulkan in Äthiopien nach 12.000 Jahren erstmals wieder ausgebrochen
Der Schildvulkan Hayli Gubbi in der nordöstlichen Region Afar sorgte für eine 14 Kilometer hohe Rauchwolke
https://www.derstandard.at/story/3000000297955/
(Der Standard, 25.11.2025)
Riesige Schwächezone des Erdmagnetfelds hat sich weiter vergrößert
In der sogenannten Südatlantischen Anomalie sanken die Feldstärken des Magnetfelds zuletzt weiter ab, was dessen Schutzwirkung besonders für Satelliten verringert
https://www.derstandard.at/story/3000000297738/
(Der Standard, 24.11.2025)
Potenzieller Lebenshort: Von Wasser gegrabene Höhlen auf dem Mars entdeckt
Forschende identifizierten in der Region Hebrus Valles acht Öffnungen in der Oberfläche, die einst nicht durch vulkanische, sondern durch Wassererosion entstanden sein dürften
https://www.derstandard.at/story/3000000296810/
(Der Standard, 24.11.2025)
Mindestens drei Menschen sterben bei Erdbeben in Bangladesch
Bei dem Erdbeben der Stärke 5,5 in Bangladesch sind nach Angaben der Regierung in Dhaka mindestens drei Menschen ums Leben gekommen
https://www.diepresse.com/20328369/
(Die Presse, 21.11.2025)
Ein Nachbarplanet krachte vor vier Milliarden Jahren mit der Erde zusammen
Die Existenz des Mondes erklärt man sich mit der Kollision zwischen der Erde und einem etwa marsgroßen Objekt namens Theia. Woher es kam, konnte nun rekonstruiert werden
https://www.derstandard.at/story/3000000297325/
(Der Standard, 21.11.2025)
Einschlag einer Nachbarin: Die Katastrophe, bei der der Mond entstand
Aus dem Inneren des Sonnensystems kam der Himmelskörper Theia, dessen Kollision mit der Erde den Mond schuf: Das schließen Forscher aus der Analyse von Gestein aus Erde, Mond und Meteoriten
https://www.diepresse.com/20325142/
(Die Presse, 20.11.2025 - kostenpflichtig!)
Haie und Rochen seit 45 Mio. Jahren unter Druck
Seit rund 400 Mio. Jahren ziehen Haie und Rochen recht artenreich ihre Kreise durch die Meere. Eine neue Studie der Universität Wien zeigt nun aber einen stetigen Artenrückgang seit rund 45 Mio. Jahren. Die aktuelle Entwicklung sieht noch düsterer aus
https://science.orf.at/stories/3232993/
(ORF, 20.11.2025)
Für Hai und Rochen geht es bereits seit 45 Millionen Jahren bergab
Wiener Forschungsteam durchforstete Daten zu 50.000 Fossilien aus vielen Millionen Jahren: Die heute so stark bedrohten Fische erlebten im späten Eozän ihren Höhepunkt
https://www.derstandard.at/story/3000000297337/
(Der Standard, 20.11.2025)
"Höllenschweine" Nordamerikas knackten Knochen wie heutige Löwen
Vor rund 30 Millionen Jahren bevölkerten ungewöhnliche Paarhufer mit riesigen Köpfen die Great Plains der heutigen USA. Ihre Zähne verraten einiges über ihren Speiseplan
https://www.derstandard.at/story/3000000297118/
(Der Standard, 20.11.2025)
Vulkanausbruch auf Java: Hunderte Indonesier bringen sich in Sicherheit
Nach Ausbruch des Vulkans Semeru, des höchsten Berges auf Java, verbringen fast 900 Menschen die Nacht in Notunterkünften
https://www.diepresse.com/20324845/
(Die Presse, 20.11.2025)
2,5 Milliarden Jahre alte chemische Spuren von pflanzlichem Leben entdeckt
Ein Forschungsteam mit Beteiligung der Uni Graz wies komplexe chemische Signaturen von Leben in Milliarden Jahre altem Gestein nach
https://www.derstandard.at/story/3000000296687/
(Der Standard, 18.11.2025)
Hinweise auf Leben in Milliarden Jahre altem Gestein
In Gestein, das 3,33 Milliarden Jahre alt ist, hat ein Forschungsteam Hinweise auf Leben entdeckt. Der Fund könnte auch die Annahmen über die Entwicklung der Photosynthese weit nach hinten verschieben. Denn im Gestein fanden sich auch Spuren, die auf Photosynthese hinweisen, von vor 2,52 Mrd. Jahren
https://science.orf.at/stories/3232942/
(ORF, 17.11.2025)
Gasförderung als mögliche Ursache: Erdbeben der Stärke 3,4 in der Niederlande [sic!]
Das Beben war das drittstärkste jemals gemessene in der Region. Regierungschef Dick Schoof macht die Erdgasförderung in der Provinz Groningen verantwortlich
https://www.derstandard.at/story/3000000296517/
(Der Standard, 14.11.2025)
"Geduld überwindet alles": Erfahrungen eines Spitzenforschers
Wer sich mit großen Themen beschäftigt, braucht Wissen, Fleiß und Netzwerke. Spitzenforscher Christian Köberl hat all das und weiß es auch zu kommunizieren
https://www.derstandard.at/story/3000000295112/
(Der Standard, 07.11.2025)
Westantarktis: Blick in die Vergangenheit verheißt nichts Gutes für die Zukunft
Eine natürliche Warmzeit brachte vor 400.000 Jahren den Westantarktischen Eisschild aus dem Gleichgewicht – eine Entwicklung, die sich nun zu wiederholen scheint
https://www.derstandard.at/story/3000000293421/
(Der Standard, 01.11.2025)
Der Moment nach dem Urknall könnte überraschend "langweilig" gewesen sein
Womöglich braucht es doch kein mysteriöses Inflatonfeld, um die extrem schnelle Ausdehnung des Universums in den ersten Sekundenbruchteilen zu erklären
https://www.derstandard.at/story/3000000294152/
(Der Standard, 01.11.2025)
Rätsel um „kleinen T. Rex“ gelöst
Der kleinere Nanotyrannus lancensis ist doch keine jugendliche Form des Tyrannosaurus rex – ein US-Forschungsteam hat eine lange Liste an Beweisen zusammengetragen. Damit stimmt vieles nicht mehr, was man über den T. Rex zu wissen glaubte
https://science.orf.at/stories/3232722/
(ORF, 31.10.2025)
Tyrannosaurus-"Teenager" gehörten zu einer eigenen Gattung
Seit vielen Jahren wird über einige überraschend kleine Tyrannosaurus-Funde debattiert. Eine neue Studie zeigt, dass eines der vermeintlichen Jungtiere ausgewachsen war
https://www.derstandard.at/story/3000000294362/
(Der Standard, 30.10.2025)
Winziges Fossil von der Krim gehörte zu Neandertaler
Ein Fund im Knochenhaufen enthüllt, dass unsere Verwandten in der Steinzeit über längere Zeiträume erstaunliche Wanderungsbewegungen durchmachten
https://www.derstandard.at/story/3000000294172/
(Der Standard, 29.10.2025)
Neandertaler waren mobiler als gedacht
Ein Knochenfragment mit rund 45.000 Jahre alter DNA legt nahe, dass Neandertaler deutlich mobiler waren als vermutet. Das rund fünf Zentimeter lange Knochenstück stammt aus einem Felsüberhang auf der Krim-Halbinsel und zeigt die genetische Verbindungen Richtung Ost und West
https://science.orf.at/stories/3232678/
(ORF, 29.10.2025)
Serge von Bubnoff und eine Reise mit der Deutschen Bahn
Wer als Wegbereiter Großes geleistet hat, wird zum Paten für Ehrungen. Die Serge-von-Bubnoff-Medaille wird seit 1958 von der Deutschen Geologenschaft verliehen
https://www.derstandard.at/story/3000000292710/
(Der Standard, 24.10.2025)
Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Westtürkei
Das Beben habe sich um 22.48 Uhr in einer Tiefe von 5,99 Kilometern ereigne
https://www.diepresse.com/20250000/
(Die Presse, 27.10.2025)
Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Westtürkei
Schäden wurden vorerst nicht gemeldet. In der Türkei befinden sich zahlreiche tektonische Verwerfungen, auch Istanbul ist stark erdbebengefährdet
https://www.derstandard.at/story/3000000293906/
(Der Standard, 27.10.2025)
Erdbeben der Stärke 4,0 in Süditalien: Angst unter der Bevölkerung
Laut erster Behördenangaben dürfte niemand verletzt worden sein. Die Gegend war bereits 1980 von einem schweren Erdstoß getroffen worden
https://www.derstandard.at/story/3000000293688/
(Der Standard, 26.10.2025)
Druckertinte aus Vulkanasche des Ätna
Vulkanasche des Ätna kann laut einem Forschungsteam der Universität Catania zusammen mit Altglas aus Glasfaserkabelproduktion zu Tinte für 3D-Drucker verarbeitet werden. Künftig könnten mit dieser Methode aus Abfallprodukten wertvolle Ressourcen, etwa für das Bauwesen, entstehen
https://science.orf.at/stories/3232554/
(ORF, 21.10.2025)
Vulkanasche des Ätna kann zu Druckertinte werden
Forscher der Universität Catania haben gezeigt, dass Vulkanasche des Ätna zusammen mit Altglas zu Tinte für 3D-Drucker verarbeitet werden kann. Die neue Methode könnte Abfallstoffe in wertvolle Ressourcen für Bauwesen und Design verwandeln
https://www.diepresse.com/20225403/
(Die Presse, 20.10.2025)
Merkwürdige Anomalie im Gravitationsfeld der Erde entdeckt
Vor der Küste Afrikas fanden Forschende in Satellitendaten ein großräumiges Schwerefeldsignal. Die Messungen lassen auf enorme Umschichtungen in der Nähe des Erdmantels schließen
https://www.derstandard.at/story/3100000292179/
(Der Standard, 19.10.2025)
Fossile Lebensspuren aus Erdmantel entdeckt
Zum ersten Mal ist es einem Forschungsteam gelungen, fossile Spuren von Leben zu entdecken, die ursprünglich aus dem Erdmantel stammen – aus Tiefen von über 100 Kilometern. Sie sind bis zu 300 Millionen Jahre alt. Die Entdeckung wurde von Geologinnen und Geologen der Universitäten Turin und Perugia in den westlichen Alpen gemacht
https://science.orf.at/stories/3232508/
(ORF, 17.10.2025)
Eines der ältesten Dinosaurierskelette wurde in den Anden gefunden
Das fast vollständige Skelett gehört zu einer neuen Spezies namens Huayracursor jaguensis und zeigt, wie sich lange Hälse entwickelten
https://www.derstandard.at/story/3000000292460/
(Der Standard, 17.10.2025)
230 Mio. Jahre altes Dinosaurierskelett entdeckt
Ein Forschungsteam aus Argentinien hat ein nahezu vollständiges Skelett einer bisher unbekannten Dinosaurierart entdeckt, die zu den ältesten überhaupt gehört. Der kleine, langhalsige Dino lebte vor rund 230 Millionen Jahren, wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Mittwoch (Ortszeit) mitteilten
https://science.orf.at/stories/3232483/
(ORF, 16.10.2025)
Skelett einer unbekannten Dinosaurier-Art entdeckt
Das Skelett des Dinosauriers gehört zu den ältesten überhaupt, die jemals entdeckt wurden. Die neue Art erhält den Namen Huayracursor jaguensis
https://www.diepresse.com/20211146/
(Die Presse, 16.10.2025)
Verborgene Lebensgeschichten in Fischohren
Ein Team um eine Forscherin der Uni Wien hat eine Technik vorgestellt, bei der mit einem Elektronenmikroskop Strukturen im Innenohr von fossilen Fischen sichtbar gemacht werden können. Dadurch lassen sich Informationen über Nahrung, Wanderung und Umweltveränderungen von Fischen von vor Tausenden Jahren ablesen
https://science.orf.at/stories/3232484/
(ORF, 16.10.2025)
Fossile Fische: In den Ohrknochen stecken Infos über Nahrung, Umwelt und Stress
Die Fischohren sind wie Tagebücher: Gehörsteinchen in über 7000 Jahre alten Fossilien archivieren das Leben der Fische mit Infos über Umweltbedingungen, Nahrung und Stress. Mit moderner Technik liest ein Team der Uni Wien diese Schichten so genau aus wie nie zuvor, als Tagesablauf von früh bis spät
https://www.diepresse.com/20211891/
(Die Presse, 16.10.2025)
Neuer Fund des menschenähnlichen Paranthropus boisei gibt Aufschluss über Werkzeuggebrauch
Die Entdeckung in Kenia deutet darauf hin, dass der Primat Werkzeuge nutzen konnte – und ähnlich stark zupacken wie ein Gorilla
https://www.derstandard.at/story/3100000292107/
(Der Standard, 16.10.2025)
Wie "natürlich" sind Naturkatastrophen wirklich?
Warum menschliches Handeln viele Katastrophen mitverursacht, und wie ein erweitertes Risikokonzept Leben retten kann
https://www.derstandard.at/story/3100000291318/
(Der Standard, 15.10.2025)
Mars: Waren Mikroben am Werk?
Urzeitliche Mikroorganismen sind eine sehr wahrscheinliche Erklärung für die mineralischen Leopardenflecken auf Mars-Gestein. Allerdings nicht die einzige
https://www.diepresse.com/20186712/
(Die Presse, 12.10.2025 - kostenpflichtig!)
Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert Philippinen: Tsunamiwarnung aufgehoben
Das Ausmaß der Schäden durch das heftige Beben ist noch unklar. Es werden Nachbeben befürchtet
https://www.diepresse.com/20188322/
(Die Presse, 10.10.2025)
Vom Erz zum geopolitischen Faktor
Wie Europas Montangeschichte hilft, die heutige Rohstoffpolitik neu zu verstehen
https://www.derstandard.at/story/3000000289451/
(Der Standard, 01.10.2025)
Chinesischer Schädel liefert heiße Spur zu Anfängen des Menschen
Wackelt das Paradigma, dass der moderne Mensch aus Afrika kam? Forscher finden in einer neuen Studie Anzeichen dafür, andere sind vorsichtiger
https://www.derstandard.at/story/3000000289922/
(Der Standard, 01.10.2025)
Rätselhafte Mars-Substanz entpuppt sich als neues Mineral, das auf der Erde nicht existiert
Immer wieder fingen Marssatelliten merkwürdige Spektralsignaturen ein, auf die sich Fachleute keinen Reim machen konnten. Bei Laborexperimenten wurde nun das Rätsel gelöst
https://www.derstandard.at/story/3000000289952/
(Der Standard, 30.09.2025)
Erdbeben auf den Philippinen, mehr als 20 Tote
In der Stadt San Remigio auf der Insel Cebu stürzte eine Sporthalle während eines Basketballspiels ein
https://www.derstandard.at/story/3000000290087/
(Der Standard, 30.09.2025)
Mysteriöse Sumpfgeister: Wie Irrlichter ihren flackernden Schein verbreiten
Dass die "Spuklichter" mit Faulgasen zu tun haben, ist längst bekannt. Wie sich das Methan jedoch entzündet, war bisher ein Rätsel. Forschende haben Mikroblitze in Verdacht
https://www.derstandard.at/story/3000000290046/
(Der Standard, 30.09.2025)
Experimente führten zu Entdeckung von Eisen
Die Studie eines englischen Forschungsteams wirft neues Licht auf den Übergang von der Bronzezeit zur Eisenzeit: Experimente von Kupferschmelzern mit eisenreichen Gesteinen könnten vor 3.000 Jahren zur Entdeckung von Eisen geführt haben
https://science.orf.at/stories/3232143/
(ORF, 29.09.2025)
Eine Mio. Jahre alter Schädel könnte Zeitachse verschieben
Ein eine Mio. Jahre alter Schädel könnte das bisherige Wissen über die menschliche Evolution auf den Kopf stellen: Die Rekonstruktion des 1990 in China entdeckten zertrümmerten Schädels deutet darauf hin, dass sich der Homo sapiens möglicherweise 400.000 Jahre früher als bisher angenommen von anderen Vorfahren abgespalten hat, und zwar in Ostasien und nicht in Afrika
https://science.orf.at/stories/3232213/
(ORF, 26.09.2025)
300 Millionen Kubikmeter Magma löste die Erdbebenserie in Santorin aus
Das Magma hob erst die Insel um mehrere Zentimeter, bevor es vier Kilometer unter dem Meer zum Stillstand kam
https://www.derstandard.at/story/3000000289090/
(ORF, 24.09.2025)
Neu entdeckter Megaraptor starb mit seiner letzten Beute, einem Krokodil, im Maul
Der im argentinischen Patagonien freigelegte große Raubsaurier Joaquinraptor casali war ein Spitzenprädator der späten Kreidezeit
https://www.derstandard.at/story/3000000289128/
(Der Standard, 24.09.2025)
Hummeln bestäuben Linden seit 24 Mio. Jahren
Hummeln und Linden sind seit mindestens 24 Millionen Jahren Partner, erklären Wiener Paläobotaniker. Ein Fossil dieses Insekts aus der damaligen Zeit hat Pollen der Bäume im Haarkleid. Das zeige, dass sie sich zu Lebzeiten vom Nektar der Lindenblüten ernährten und diese bestäubten
https://science.orf.at/stories/3232126/
(ORF, 22.09.2025)
Planet Erde für Insider: historische Entwicklung und Plattentektonik
Wer wissen will, wie unsere Erde wurde, muss die Geschichte der Kontinente, der Meere und die Plattentektonik verstehen
https://www.derstandard.at/story/3000000286633/
(Der Standard, 19.09.2025)
Einzigartiger Bernsteinfund mit 112 Millionen Jahre alten Insekten in Ecuador
Es sind die ersten Insekten in Bernstein auf der Südhalbkugel. Sie geben einen Einblick in die Tierwelt eines Waldes auf dem Urkontinent Gondwana
https://www.derstandard.at/story/3000000288473/
(Der Standard, 19.09.2025)
Afrikanischer Raubsaurier mit europäischen Wurzeln
Die zur Kreidezeit in Afrika lebenden gigantischen Spinosaurier hatten ihre Wurzeln vermutlich in Europa. Darauf deuten Knochenfunde in Spanien hin. Auch neue Untersuchungen anderer Überreste des wenig bekannten Raubsauriers Camarillasaurus cirugedae zeigen, dass er ein naher Verwandter der nordafrikanischen Spinosaurier war
https://science.orf.at/stories/3232085/
(ORF, 18.09.2025)
Asteroid „2023 CX1“ war zerstörerischer als gedacht
Spontane Explosion, in die nahezu komplette Bewegungsenergie des Objekts floss, lässt Forschende rätseln. Ein Stück des Gesteinsmeteoriten ist jedenfalls im Naturhistorischen Museum Wien zu sehen
https://www.diepresse.com/20112948/
(Die Presse, 18.09.2025)
Asteroidenexplosion war gefährliche Ausnahme
Der Eintritt des Asteroiden „2023 CX1“ in die Erdatomsphäre war ein gefährlicher Sonderfall. Er splitterte nicht nach und nach ab, sondern wurde bei einer Explosion zerstört, in die ganze 98 Prozent seiner Bewegungsenergie flossen. Das ist nicht seine einzige Besonderheit
https://science.orf.at/stories/3232059/
(ORF, 17.09.2025)
Gletscherabbruch von Blatten: Aufarbeitung „geht nicht so schnell“
ETH-Glaziologin Mylène Jacquemart: Wir wissen „sehr genau, wie viel Gestein und Eis involviert waren“
https://www.diepresse.com/20107605/
(Die Presse, 17.09.2025)
Neun Millionen Kubikmeter Eis und Geröll stürzten über Blatten herein
Die Materialmengen sind bekannt, die weitere Aufarbeitung dauert noch, sagte Glaziologin Mylène Jacquemart bei einer Konferenz in Innsbruck
https://www.derstandard.at/story/3000000288143/
(Der Standard, 17.09.2025)
Studie zeigt Versäumnisse in bisherigen Modellen zu Impaktgefahren auf
Laut Beobachtungen eines Objekts auf dem Weg von All bis Erdboden geht von bestimmten Asteroiden aufgrund ihrer Eigenschaften eine höhere Gefahr aus als bisher gedacht
https://www.derstandard.at/story/3000000288055/
(Der Standard, 17.09.2025)
Dinosaurier waren Landschaftsarchitekten
Dinosaurier haben das Aussehen der Erde dereinst vermutlich stärker beeinflusst als bisher angenommen. Die tonnenschweren Landraubtiere dürften den Verlauf ganzer Flüsse geprägt haben, zeigt eine aktuelle Studie
https://science.orf.at/stories/3232025/
(ORF, 16.09.2025)
Die Dinosaurier veränderten womöglich mit ihren Körpern Flussläufe
Nach dem Aussterben der Dinosaurier kam es zu weitreichenden geologischen Veränderungen. Manche davon könnten auf das Fehlen der riesigen Tiere selbst zurückgehen
https://www.derstandard.at/story/3000000287753/
(Der Standard, 16.09.2025)
Weißer Hai und Blauhai im Mittelmeer
Der Oberösterreicher Patrick Jambura-Türtscher zeichnet anhand von Zähnen und Fossilien die Evolution der Haie und Rochen nach. Naturschutz ist ihm wichtig
https://www.diepresse.com/20089355/
(Die Presse, 15.09.2025 - kostenpflichtig!)
Schweres Erdbeben vor der russischen Halbinsel Kamtschatka
Eine zunächst ausgesprochene Tsunami-Warnung wurde wieder aufgehoben. Die Stärke wurde mit 7,4 angegeben. Erst im Juli hatte es in der Region ein Beben der Stärke 8,8 gegeben
https://www.diepresse.com/20094786/
(Die Presse [APA], 13.09.2025)
Felsbrocken drohte abzurutschen: Kontrollierte Sprengung in NÖ
Die Triestingtal-Bahnstrecke war aufgrund der Erdrutschgefahr am Freitag vorübergehend gesperrt
https://www.diepresse.com/20095874/
(Die Presse [APA], 13.09.2025)
Unerwartetes in der freien Natur: Leichenfund und Bärenfalle
Abseits der Wege müssen Forschende im freien Gelände mit Überraschungen rechnen, die Palette reicht von makaber bis lebensbedrohend
https://www.derstandard.at/story/3000000286871/
(Der Standard, 12.09.2025)
App erfasst Gefahrenstellen im Gebirge
Steinschläge und Muren treten im Gebirge durch die Klimaerwärmung häufiger auf. Mit einer von der Uni Innsbruck entwickelten, crowdbasierten App sollen solche Gefahrenstellen nun digital erfasst und Wanderrouten sicherer gemacht werden
https://science.orf.at/stories/3231995/
(ORF, 12.09.2025)
Ältester Vorfahre der Eidechsen entdeckt
Wissenschaftler haben den bisher ältesten bekannten Vorfahren der heutigen Eidechsen entdeckt. Das im Südwesten Englands gefundene Reptilienfossil ist etwa 242 Millionen Jahre alt
https://science.orf.at/stories/3231973/
(ORF, 11.09.2025)
Wie kam Wasser auf die Erde? Forschende finden dank Asteroiden neue Hinweise
Staub des Asteroiden Ryugu deutet darauf hin, dass Asteroiden mehr Wasser als gedacht transportieren – und es länger als ein paar Millionen Jahre halten können
https://www.derstandard.at/story/3000000287286/
(Der Standard, 11.09.2025)
Schweizer Forschungsteam will ein künstliches Erdbeben auslösen
Dazu soll ein Berg versetzt werden – um einen Millimeter. Ziel ist es, bisher unzuverlässige Vorhersagen zu verbessern
https://www.derstandard.at/story/3000000287107/
(Der Standard, 10.09.2025)
Forschungsteam will kleines Erdbeben auslösen
In einem unterirdischen Forschungslabor im Schweizer Tessin wollen Forscherinnen und Forscher kleine Erdbeben auslösen. Sie möchten besser verstehen, wie diese entstehen, um die Vorhersage zu verbessern
https://science.orf.at/stories/3231943/
(ORF, 09.09.2025)
Forscher in der Schweiz wollen kleines Erdbeben auslösen
Ein Erdstoß der Magnitude 1 soll in einem unterirdischen Forschungslabor ausgelöst werden. Die Wissenschaftler möchten besser verstehen, wie Erdbeben entstehen, um die Vorhersage zu verbessern
https://www.diepresse.com/20081630/
(Die Presse, 09.09.2025)
Experte warnt vor Bergsturz wie in Blatten
Der Schweizer Wissenschaftler Wilfried Haeberli warnt beim geplanten TIWAG-Kraftwerksprojekt im Kaunertal vor einer Wiederholung einer Katastrophe wie im Schweizer Blatten. Die Felsen über dem Gepatsch-Speicher hätten eine ähnliche Charakteristik wie im Lötschental. Aus Sicht der TIWAG geht von auftauendem Permafrost keine Gefahr aus
https://tirol.orf.at/stories/3320992/
(ORF, 09.09.2025)
Kaunertal-Kraftwerk: Glaziologe warnt vor Bergsturz wie in Blatten
Gletscherforscher Wilfried Haeberli zufolge haben die Felsflanken über dem Gepatsch-Speicher eine "ähnliche Charakteristik". Die Tiwag widerspricht
https://www.derstandard.at/story/3000000287031/
(Der Standard, 09.09.2025)
Uralte Bakterien-Überreste auf Mammutfossilien entdeckt
Die teils mehr als eine Million Jahre alte Bakterien-DNA erlaubt seltene Einblicke in das Zusammenleben damaliger Mikroben mit ihren Wirten
https://www.derstandard.at/story/3000000286861/
(Der Standard, 09.09.2025)
Bisher unbekanntes Tiefseekrater-System im Pazifik birgt enormes Hydrothermalfeld
Chinesische Forschende fanden ein riesiges, geologisch aktives Areal, das die "Lost City" im Atlantik in den Schatten stellt. Es produziert riesige Mengen an Wasserstoff
https://www.derstandard.at/story/3000000286575/
(Der Standard, 08.09.2025)
Woher bekommen Korallen ihre vielen Farben?
Warum Korallen so bunt sind, weiß der Forscher Martin Zuschin. Er erklärt, wie der Klimawandel beiträgt, dass die Korallen ihre Farben verlieren
https://www.diepresse.com/20064847/
(Die Presse, 08.09.2025 - kostenpflichtig!)
Warum es vor 7000 Jahren mitten in der Sahara Seen gab
In der weltgrößten Trockenwüste im Tibesti-Gebirge gab es früher einmal Kraterseen. Ein interdisziplinäres Forscherteam klärte nun, woher das Wasser kam
https://www.derstandard.at/story/3000000285994/
(Der Standard, 06.09.2025)
Vom Leben und vom Planeten Erde: Steinerne Fakten verständlich erklärt
Die Geschichte der Erde und des Lebens ist sehr alt und komplex; wer die Zusammenhänge verstehen will, braucht breites Wissen
https://www.derstandard.at/story/3000000285264/
(Der Standard, 05.09.2025)
Lava und Wirbelwinde: Vulkan Kilauea auf Hawaii ausgebrochen
Lavafontänen schossen bis zu 100 Meter in die Luft. Seit Dezember ereignen sich solche Ausbrüche etwa wöchentlich – nun bereits zum 32. Mal
https://www.derstandard.at/story/3000000286113/
(Der Standard, 03.09.2025)
Neue seismische Unruhe in Italiens Supervulkan-Zone
In den frühen Morgenstunden wurde in der Provinz Neapel erneut ein Erdbeben der Stärke 4,0 registriert. Seit dem Wochenende gab es in der Gegend bereits 40 Erdbeben
https://www.diepresse.com/20049619/
(Die Presse, 01.09.2025)
„Feenkreise“ könnten Wasserstoffquellen verraten
Natürlicher Wasserstoff aus unterirdischen Quellen könnte künftig eine größere Rolle im Energiebereich spielen. Hinweise, wo das Gas vorkommt, könnten laut Wiener Forschern „Feenkreise“ liefern – runde Einsenkungen an der Erdoberfläche mit geschädigter Vegetation
https://science.orf.at/stories/3231821/
(ORF, 01.09.2025)
Über 600 Tote nach schwerem Erdbeben in Afghanistan
Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat Teile Afghanistans erschüttert. Bislang wurden mindestens 622 Tote bestätigt, die Zahl der Verletzten wird auf über 1 500 geschätzt. Zahlreiche Lehm- und Steinhäuser wurden zerstört. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern nach Überlebenden
https://www.diepresse.com/20049500/
(Die Presse, 01.09.2025)
Mehr als 620 Tote nach Erdbeben der Stärke 6,0 in Afghanistan
Ein Erdbeben soll in der Provinz Kunar schwerste Schäden angerichtet haben. Die Rettungsarbeiten im Nordosten Afghanistans gestalten sich schwierig
https://www.derstandard.at/story/3000000285732/
(Der Standard, 01.09.2025)
Spektakulärer Erdrutsch in Norwegen: Plötzlich war da ein Krater
In der Nähe von Trondheim rutschten Teile einer Fernstraße und einer parallel dazu verlaufenden Zugstrecke in einen angrenzenden See
https://www.diepresse.com/20046434/
(Die Presse, 30.08.2025)
Spektakulärer Erdrutsch in Norwegen
Erdmassen gelangten in Nesvatnet-See nördlich von Trondheim, Einsatzkräfte suchen nach einer vermissten Person
https://www.derstandard.at/story/3000000285642/
(Der Standard, 30.08.2025)
Energie aus der Tiefe
Der Beitrag der Geothermie zur Energieversorgung der Welt wird sich mit neuen Technologien in Zukunft vervielfachen, erwarten Fachleute der Internationalen Energieagentur
https://www.diepresse.com/20034516/
(Die Presse, 30.08.2025 - kostenpflichtig!)
1,8 Mio. Jahre alter Kieferknochen gefunden
In Orozmani in Georgien haben Archäologinnen und Archäologen eines der frühesten Zeugnisse menschlichen Lebens außerhalb Afrikas gefunden. Der Unterkieferknochen eines Homo erectus ist 1,8 Mio. Jahre alt und könnte Hinweise auf Lebensstil und Ernährung der Frühmenschen liefern
https://science.orf.at/stories/3231793/
(ORF, 29.08.2025)
Kosmischer Einschlag brachte Leben auf die Erde
Die Erde verdankt ihre Lebensfreundlichkeit vermutlich einer planetaren Kollision. Eine neue Studie zeigt, dass die frühe Erde ursprünglich fast frei von lebenswichtigen Stoffen wie Wasser und Kohlenstoff war
https://science.orf.at/stories/3231787/
(ORF, 28.08.2025)
Bakterien „atmen“ Eisenmineralien
Ein Forschungsteam hat einen bisher unbekannten Stoffwechsel entdeckt, bei dem in marinen Sedimenten oder Feuchtgebieten vorkommende Bakterien Eisenmineralien „veratmen“ und damit giftiges Sulfid in harmloses Sulfat umwandeln. Das könnte auch die Ausbreitung von sauerstofffreien Todeszonen in Gewässern verringern
https://science.orf.at/stories/3231781/
(ORF, 28.08.2025)
Wie Artilleriefeuer und die aufgehende Sonne: Vor hundert Jahren fiel der Meteorit von Lanzenkirchen
Beobachter glaubten an einen Angriff aus Ungarn: der Meteoritenfall im südlichen Niederösterreich konnte in weiten Teilen Zentraleuropas beobachtet werden
https://www.derstandard.at/story/3000000281282/
(Der Standard, 28.08.2025 )
Erster Ankylosaurier hatte Stachelpanzer
Ankylosaurier sind bekannt für ihre Panzer aus Knochenplatten – manche hatten sogar Schwanzkeulen. Doch der früheste bekannte Vertreter dieser Pflanzenfresser, der vor rund 165 Millionen Jahren über die Erde stapfte, wies eine beispiellose Rüstung aus Stacheln auf. Das zeigen neue Funde aus Marokko
https://science.orf.at/stories/3231755/
(ORF, 27.08.2025)
Neue Funde: Bemerkenswerter Panzersaurier noch bizarrer als bisher angenommen
Der älteste bekannte Ankylosaurier besaß meterlange Stacheln und eine Schwanzkeule, lange ehe diese bei anderen "Familienmitgliedern" en vogue wurde
https://www.derstandard.at/story/3000000285241/
(Der Standard, 27.08.2025)
Ätna bricht erneut aus: Höchste Warnstufe für Flugverkehr
An den Gipfelkratern des größten aktiven Vulkans Europas werden starke Asche-Emissionen beobachtet. Der internationale Flughafen von Catania bleibt dennoch vorerst geöffnet
https://www.diepresse.com/20031936/
(Die Presse, 26.08.2025)
Gefahrenkarte sagt Risiko für Muren und Hangrutschungen voraus
Ein steirisches Forschungsteam entwickelt digitale Karten, die die Gefahren von Hangrutschungen abschätzen. Sie können als Entscheidungshilfe für Einsatzkräfte und Gemeinden dienen
https://www.diepresse.com/20004509/
(Die Presse, 17.08.2025)
Alfred Wegener und Karl v. Frisch: Wissenschaft(er) auf Sommerfrische
Im Sommer verließen Wissenschafter ihre Institute und gingen auf Sommerfrische – dort wurde meist weiter geforscht
https://www.derstandard.at/story/3000000280220/
(Der Standard, 15.08.2025)
Australopithecus und Homo lebten zeitweise Seite an Seite
13 Zähne, die in Äthiopien entdeckt wurden, sollen helfen, eine der spannendsten Zeiten der Menschheitsgeschichte zu rekonstruieren
https://www.derstandard.at/story/3000000283326/
(Der Standard, 13.08.2025)
74 Mio. Jahre altes Säugetierfossil in Chile entdeckt
Wissenschaftler haben das Fossil eines mausgroßen Säugetiers im chilenischen Patagonien entdeckt: Es wog nur um die 35 Gramm und lebte vor etwa 74 Mio. Jahren – zur Zeit der Dinosaurier
https://science.orf.at/stories/3231531/
(ORF, 12.08.2025)
Erdbeben erschüttert Westen der Türkei: Ein Toter, Suche nach Verschütteten läuft
Vier Menschen wurden aus den Trümmern eines Hauses geborgen. Das Epizentrum des Bebens lag im Bezirk Sindirgi der Provinz Balikesir. Es war sogar bis nach Istanbul zu spüren
https://www.diepresse.com/19985956/
(Die Presse, 11.08.2025)
Marsmeteorit als internationaler Zankapfel
Im New Yorker Auktionshaus Sotheby’s ist kürzlich das bisher größte auf der Erde gefundene Stück Marsgestein versteigert worden. Ein anonymer Käufer schlug bei rund 5,3 Millionen US-Dollar (4,5 Mio. Euro) zu. Nigrische Behörden – das Gestein wurde dort 2023 gefunden – kündigten jedoch eine Untersuchung an. Sie vermuten „illegalen internationalen Handel“. Auch unter Forschenden sorgt der Umgang mit dem Gestein für Kritik
https://orf.at/stories/3402160/
(ORF, 10.08.2025)
Schweizer Gletscherabbruch: ESA-Satellit zeigte Hangbewegungen schon seit 2016
Eine Analyse von Satellitenaufnahmen zeigt Hangverformungen am Kleinen Nesthorn beim Bergdorf Blatten, die über die Jahre immer schneller werden
https://www.diepresse.com/19979880/
(Die Presse, 08.08.2025)
Urtümliches Meeresreptil aus Saurierzeit
Das Urtier war über drei Meter groß, hatte einen langen Hals und schwamm zur Zeit der Dinosaurier durchs Meer. Die gut erhaltenen Überreste des nun präsentierten Reptils wurden bereits vor Jahrzehnten im deutschen Bundesland Baden-Württemberg entdeckt. Aber erst jetzt wurde das Fossil genauer analysiert
https://science.orf.at/stories/3231416/
(ORF, 04.08.2025)
Urtümliches Meeresreptil aus Dino-Zeit in Deutschland entdeckt
Forscher identifizierten eine neue Plesiosaurier-Art, die einst durch Europas Jurameer schwamm. Der Fund öffnet ein Fenster in das prähistorische Ökosystem unter Wasser
https://www.derstandard.at/story/3000000282088/
(Der Standard, 04.08.2025)
Auch unter der Erdoberfläche wird es wärmer
Die Klimaerwärmung macht vor der Erdoberfläche nicht halt. So könnte z. B. die starke Erwärmung des Grundwassers in Zukunft zu gröberen Qualitätsproblemen führen
https://www.diepresse.com/19957747/
(Die Presse, 02.08.2025)
Tauchboot entdeckt in 10.000 Meter Meerestiefe unbekannte Ökosysteme
Ein chinesischer Tauchroboter hat im Kurilengraben bei Kamtschatka blühende Lebensräume gefilmt. Die Nährstoffe stammen von hydrothermalen Quellen
https://www.derstandard.at/story/3000000281755/
(Der Standard, 02.08.2025)
Erdmagnetfeld existiert länger als angenommen
Das schützende Magnetfeld der Erde existierte offenbar schon vor mehr als einer Milliarde Jahren und somit deutlich früher als angenommen. Das zeigen Computersimulationen, wonach auch ein vollständig flüssiger Erdkern ein stabiles Magnetfeld erzeugen konnte
https://science.orf.at/stories/3231385/
(ORF, 31.07.2025)
Zahlreiche Nachbeben erschüttern Kamtschatka
Nach dem heftigen Beben der Stärke 8,8 bebt die Erde auf der russischen Halbinsel weiterhin. Im Pazifikraum gibt es angesichts möglicher Tsunami-Wellen noch nicht überall Entwarnung
https://www.diepresse.com/19952365/
(Die Presse, 31.07.2025)
„Dieses Erdbeben war ungewöhnlich stark“: Geologe erklärt Beben von Kamtschatka
Es sei unwahrscheinlich, dass Nachbeben vor Kamtschatka die Stärke von 8,8 übertreffen, sagt Markus Fiebig, Geologe an der Universität für Bodenkultur Wien. Er schildert, warum das Auftreten und die Form von Tsunami-Wellen so schwer vorhersehbar sind
https://www.diepresse.com/19949821/
(Die Presse, 30.07.2025 - kostenpflichtig!)
Neues Mineral nach Österreicher benannt
Ein außergewöhnlicher Turmalin trägt nun den Namen Ertlit – nach dem Wiener Forscher Andreas Ertl. So große Steine werden selten als neue Mineralien identifiziert
https://www.derstandard.at/story/3000000281545/
(Der Standard, 30.07.2025)
Neues Mineral nach Österreicher benannt
Ein internationales Forschungsteam hat ein bisher unbekanntes Mineral aus der Gruppe der Turmaline identifiziert und nach dem heimischen Turmalin-Experten Andreas Ertl, der am Naturhistorischen Museum (NHM) Wien und der Universität Wien tätig ist, benannt. „Ertlit“ hat große Kristalle und eine überraschende chemische Zusammensetzung
https://science.orf.at/stories/3231352/
(ORF, 30.07.2025)
Nach Beben nun Vulkanausbruch auf Kamtschatka-Insel
Das Erdbeben nahe der russischen Halbinsel Kamtschatka hatte etliche Tsunamiwarnungen zur Folge. In Russland gab es mehrere Verletzte und lokale Überflutungen
https://www.derstandard.at/story/3000000281496/
(Der Standard, 30.07.2025)
Ursache für das Zufrieren aller Meere vor 700 Millionen Jahren geklärt
Das als "Schneeballerde" bekannte Phänomen geht wohl auf Vulkanausbrüche in einer Kaltphase der Erdgeschichte zurück
https://www.derstandard.at/story/3000000281167/
(Der Standard, 28.07.2025)
Sensationsstudie über Arsen atmende "Alien"-Mikroben zurückgezogen
Die vor 15 Jahren vielbeachtete Studie wurde früh kritisiert. Das Zurückziehen durch das Journal ist dennoch ungewöhnlich
https://www.derstandard.at/story/3000000280912/
(Der Standard, 27.07.2025)
Hohe Tauern und Eisenwurzen: Natur mit Zertifikat
Der Nationalpark Hohe Tauern und der UNESCO Global Geopark Steirische Eisenwurzen bieten Naturerlebnisse mit Jahrmillionen alten Geschichten
https://www.derstandard.at/story/3000000273269/
(Der Standard, 25.07.2025)
Erstmals auf Video festgehalten: Erdbeben versetzt einen Hang um mehrere Meter
Aufnahmen des schweren Erdbebens in Burma vom vergangenen März liefern zum ersten Mal einen visuellen Beleg für ein bisher nur theoretisch vermutetes Phänomen
https://www.derstandard.at/story/3000000280628/
(Der Standard, 25.07.2025)
Fossiler Irrtum entpuppt sich als Schlüsselorganismus der Evolution
130 Jahre lang hielt man ein Fossil aus einem Harvard-Museum abwechselnd für eine Raupe, einen Wurm oder einen Tausendfüßer. Tatsächlich aber ist es etwas Einzigartiges
https://www.derstandard.at/story/3000000280658/
(Der Standard, 24.07.2025)
Federn, Haare oder Schuppen? Dieser "Wundersaurier" ging einen ganz anderen Weg
Eine winzige Echse schlägt in der Paläontologie ein neues Kapitel auf: Sie zeigt, dass federartige Strukturen älter sind als gedacht – und wollte wahrscheinlich Artgenossen beeindrucken
https://www.derstandard.at/story/3000000280772/
(Der Standard, 24.07.2025)
Minimeteoriten bombardieren Mond
Der Mond hat keine Atmosphäre wie die Erde, sondern eine dünne Gashülle: die Exosphäre. Wie sie erhalten bleibt, ist noch nicht vollständig verstanden. Ein Wiener Forschungsteam fand nun heraus, dass das ständige Bombardement des Mondes mit Minimeteoriten eine wichtige Rolle dabei spielt
https://science.orf.at/stories/3231232/
(ORF, 23.07.2025)
Kroatiens größter See versalzt
Der Vrana-See ist der größte See Kroatiens. Durch den Klimawandel durchlebt er eine erstaunliche Veränderung, wie ein Forschungsteam herausfand
https://www.derstandard.at/story/3000000280100/
(Der Standard, 21.07.2025)
Österreichische Expertise bei der Exploration grönländischer Rohstoffe
Ab den 1960er Jahren erfolgte die systematische Suche nach Rohstoffen und Erzen unter Beteiligung von Geologen aus Leoben, Wien und Salzburg
https://www.derstandard.at/story/3000000279000/
(Der Standard, 18.07.2025)
Wie erste komplexe Lebensformen mit Arsen zurechtkamen
Anhand von 2,1 Milliarden Jahre alten Fossilien aus Gabun schlossen Forschende vom Wiener Naturhistorischen Museum und von der Universität Poitiers auf frühe Entgiftungsstrategien
https://www.derstandard.at/story/3000000279869/
(Der Standard, 17.07.2025)
Die Millionen Euro teure Rettungsaktion für die Sodalacken im Seewinkel
Life Pannonic Salt ist ein von der EU gefördertes Projekt, das im Idealfall am Ende positive Auswirkungen auf den gesamten Wasserhaushalt in der Region hat
https://www.derstandard.at/story/3000000273922/
(Der Standard, 17.07.2025)
Die Menschheit hat es mit Staudämmen geschafft, die Erdpole zu verschieben
In den letzten 200 Jahren wurden so viele Dämme errichtet, dass die dahinter aufgestauten Wassermassen messbar zu einer Verschiebung der Pole beigetragen haben
https://www.derstandard.at/story/3000000279765/
(Der Standard, 17.07.2025)
Marsmeteorit um 4,5 Mio. Euro versteigert
Das bisher größte auf der Erde gefundene Stück Marsgestein wurde heute in New York im Auktionshaus Sotheby’s für rund 5,3 Millionen US-Dollar (4,5 Millionen Euro) versteigert. Der Meteoritenforscher Christian Köberl kritisiert das: Denn dadurch könnten der Wissenschaft wichtige Informationen über den Roten Planeten entgehen
https://science.orf.at/stories/3231132/
(ORF, 16.07.2025)
Eines der größten Landtiere aller Zeiten entdeckt
In China wurden Knochen einer bemerkenswerten neuen Gattung und Art von Sauropoden aus dem späten Jura freigelegt. Der Fund stützt die Vermutung einer weltweiten Verbreitung dieser Dinosauriergruppe
https://www.derstandard.at/story/3000000279345/
(Der Standard, 14.07.2025)
Zwei Weinviertler Berge im Fokus von Archäologie und Naturschutz
Die Natur des Waschbergs und die Siedlungsgeschichte des Michelbergs sind im Wiener Umfeld lohnende Ausflugsziele abseits des Massentourismus
https://www.derstandard.at/story/3000000273163/
(Der Standard, 11.07.2025)
Über 20 Millionen Jahre alte Proteine aus Zahnschmelz von Säugetieren rekonstruiert
In der extrem harten Substanz dürften Eiweißstrukturen sehr viel länger konserviert werden als bisher gedacht, sogar in Afrika. Das eröffnet der Biologie neue Perspektiven
https://www.derstandard.at/story/3000000278767/
(Der Standard, 09.07.2025)
Gott oder Gorilla? Darwins Evolutionstheorie vor Gericht
Der legendäre Prozess, der am 10. Juli 1925 im US-Provinzkaff Dayton begann, wurde zum weltweit beachteten Showdown zwischen Wissenschaft und Religion
https://www.derstandard.at/story/3000000278599/
(Der Standard, 09.07.2025)
Schmelzende Gletscher lösen weltweit Vulkanausbrüche aus
Das Phänomen war bisher vor allem aus Island bekannt. Eine neue Studie zeigt, dass der schwindende Eisdruck weltweit explosivere und häufigere Eruptionen fördert
https://www.derstandard.at/story/3000000278541/
(Der Standard, 08.07.2025)
Steinschlaggefahr wächst im Hochgebirge
Durch den Klimawandel treten im Hochgebirge vermehrt Steinschläge und Felsstürze auf, zeigt eine Untersuchung der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien. Dreiviertel dieser Sturzprozesse passieren in Hängen, in denen der Permafrost nun immer tiefer auftaut. Das gefährdet vor allem hochalpine Infrastrukturen – und zum Teil auch Wanderer
https://science.orf.at/stories/3230964/
(ORF, 05.07.2025)
Weltkarte der Weichtiere in den Meeren
Strömungen und Temperaturen der Ozeane haben sich im Lauf der Erdgeschichte immer wieder geändert. Das hat auch die Verteilung der Meeresbewohner entscheidend beeinflusst, berichten Forscher. Eine von ihnen entwickelte Weltkarte zeigt, wo heute Weichtiere wie Schnecken und Muscheln leben
https://science.orf.at/stories/3230958/
(ORF, 04.07.2025)
Geologische Veränderungen beeinflussten Muscheln, Kalmare und Co.
Österreichische Forscher publizierten neue Weltkarte mit der Verteilung mariner Weichtiere – und erklären den Einfluss von Strömungen und Temperaturen darauf
https://www.diepresse.com/19865573/
(Die Presse, 04.07.2025)
1,2 Mio. Jahre alter Eisbohrkern soll Klimarätsel lösen
Ein Forschungsteam untersucht einen Eisbohrkern aus der Antarktis, der durchgehend mindestens 1,2 Millionen Jahre zurückreicht. Er beinhaltet Luftblasen, die den Gehalt von Treibhausgasen direkt messen lassen – und damit könnten bisher ungeklärte Rätsel der Klimaforschung gelöst werden
https://science.orf.at/stories/3230973/
(ORF, 04.07.2025)
Ein Kristall, der selbst abkühlt – allerdings nur unter Magneteinfluss
Ein nach der Atacama-Wüste benanntes Mineral könnte laut einer aktuellen Studie den Schlüssel zu neuen energieeffizienten Kühlsystemen liefern
https://www.derstandard.at/story/3000000277760/
(Der Standard, 03.07.2025)
Tiefseebergbau fügt marinen Ökosystemen schwere Schäden zu
Australische Studie untersuchte die Auswirkungen des Abbaus von Manganknollen in der Tiefsee. Die Folgen sind erheblich, wie sich zeigte
https://www.derstandard.at/story/3000000277928/
(Der Standard, 03.07.2025)